konzert : 26. wave-gotik-treffen / 04.06.2017 / nontox le e.v., leipzig

das nontox war die location der wahl für den sonntag & weil es bereits um 12:50 uhr losging auf dieser bühne & weil das meiner vertrödeltheit als entschieden zu früh und zu stressig erschien, gab es letztlich einen entspannten 3-bands-abend.

der startschuss fiel um 18:20 uhr mit vlad in tears:

vlad in tears 01

vlad in tears 02

es gab ein oder zwei momente, wo sie sich für mein gefühl etwas in die schmonzettenecke hineinsteigerten & dabei wie ein verscheuchter him-aufguss klangen. aber das blitzte nur kurz auf (vielleicht auch nur in meinem kopf? hm … ) und der rest war eine wirklich gute rocknummer, sehr hörenswert, mit überzeugender gesangsstimme, dazu passenden instrumentalfähigkeiten & sichtlich großer lust am auftritt. feine sache zum auftakt.

dann wurde es deutlich elektronischer mit painbastard:

painbastard 01

painbastard 02

die machten wirklich gut dampf und haben mich von ihrer musikalischen seite zunächst mal fix überzeugt.

nur wenig erschloss sich mir hingegen der sinn eines toneinspielers vor konzertbeginn, der eine hirnzermürbende versammlung strunzpopulistischer zitate (um nicht zu sagen: parolen) darstellte. zumindest ist in meinem kleinen gehirn nix anderes angekommen. das kann ja nun ironisch gemeint gewesen sein, dann habe ich den zusammenhang verpasst.  oder es war ernst gemeint, dann wäre es für mich in zukunft eher ein vermeidungsargument. da gilt es mal mehr den zusammenhängen und den liedtexten nachzuspüren. tja. das konzert jedenfalls war, isoliert auf diesen abend und recht oberflächlich belauscht (weil gin-tonic-getränkt), ein angenehm druckvoller ohrenschmaus.

und endlich der abschluss des abends: x-rx.

xrx 01

xrx 02

die jungs haben mich leider gar nicht erreicht. nicht an diesem abend jedenfalls, nicht so, wie sie dort auftraten; nicht etwa, weil sie ohne energie und spielfreude aufgetreten wären – das sind sie. nicht etwa, weil sie keine coolen beats bauen und ins publikum donnern können – das können sie. sie haben es aber auch geschafft, eine für meinen geschmack wirklich unschöne ballermann-party-atmosphäre aufzubauen, indem sie sich im laufe des konzertes immer mehr in dümmlichsten sprüchen und dämlichsten spielereien verlaufen haben, die mir persönlich spätestens eine viertel stunde vor schluss den letzten nerv geraubt hatten & jede freude an der musik breitlaberten. sei`s drum. man kann nicht alles haben. jede menge andere besucher hatten sichtlich ihren spaß.

und dann war kurz vor montag und , schwupps, nur noch ein tag wgt übrig. verdammte axt.

 

 

 

 

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