konzert : hatebreed / 15.04.2017 / astra kulturhaus, berlin

ursprünglich waren hatebreed gemeinsam mit dying fetus im doppelpack unterwegs.

hatebreed plakat

dann wurde das konzert mit dem von havok samt deren vorbands aus dem cassiopeia ins astra zusammengelegt.

eigentlich kann man da ja nur von einem metallischen glücksfall reden: sechs bands an einem abend. eigentlich. wäre da nicht der elan. *mäh und gnörks*. sechs bands am stück waren mir an diesem abend einfach zu viel. leider, das gebe ich gern zu. denn gorod, exmortus & warbringer zählen nun nicht gerade zu den schlechtesten ihrer zunft. aber sei`s drum: für mich gab es das abendliche triple: thrash + death + hardcore. es war eine geile klangpackung.

los ging es mit havok:

havok 01

die herren sind überzeugungstäter & mit volldampf auf reisen. das klingt keine sekunde altbacken oder vorgestrig – genau so kann thrash frisch und knackig im hier und jetzt donnern, ohne seine wurzeln zu verleugnen.

für mich gab es da nix zu kritzifizieren. alles war gehör und kopfgewackel.

havok 02

havok 03

nicht lange nach diesem vergnügen gab es auch gleich eine fortsetzung – im glitzerschatten eines mächtigen schlagzeuges in der bühnenmitte erschienen dying fetus aus den düsternebeln der musikalischen unterwelt:

dying fetus 01

und, mein lieber schwarzer schwan, die haben es echt drauf. sie bauen gekonnt eine düstere landschaft an die andere, laden den unbedarft angereisten besucher mit einer finsterfriedlichen lockmelodie zum nähertreten ein & brechen, knirschen, knacken, malmen dann alles an den rand des abgrundes.

das war eine freude & für mich obendrein ein tüchtiger lockstoff, denn ich kannte die band bisher nur von einzelnen stücken mal hier und mal da. das wird sich ändern nach diesem abend.

dying fetus 02

dying fetus 03

und dann war hatebreedzeit. tick, tack … kawumms. die haben mir gefehlt. das habe ich eigentlich erst so richtig gemerkt, als die herren um jamey jasta die bühne betraten:

hatebreed 01

vom ersten augenblick an herrschte eine großartige stimmung. die band hatte einfach gute laune, sichtlich bock auf eine fette show & nahm das publikum mühelos mit.

hatebreed 02

ein paar leute meckerten im nachhinein über die qualität des sounds. ich kann dazu nichts bestätigendes anfügen. vielleicht hatte ich einfach nur begeisterungsstopfen in den ohren, oder vielleicht war ich dies oder das – keine ahnung. mir war es toll und lustig.

hatebreed 03

im grunde ging es an diesem abend auch gar nicht so sehr um das aktuelle album. das war natürlich präsent und wurde angespielt. logisch. aber die party drehte sich doch im kern um das zwanzigjährige bandjubiläum. da wurden dann so ziemlich alle knaller aus den zurückliegenden alben gespielt & dankbar angenommen. ich fand es schwer geil. sehr herzlichen dank, die herren.

hatebreed 04

hatebreed 05

 

 

 

 

 

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