konzert : akani / 20.03.2017 / cassiopeia, berlin

manche nächte machen es der musik ein bisschen schwer. diese war eine von der sorte. montags brennt dem bären ja ohnehin nicht grad der pelz. an diesem speziellen wochenbeginn tropfte es aber besonders zähflüssig von den klanghimmeln – kaum mehr als 30 spreemännchen ließen sich im cassiopeia bespielen & blieben dabei ausgesprochen zurückhaltend.

akani 02

das war schon ziemlich schade, denn bereits die beiden lokalen vorbrenner bomb out und blood shot down hätten einiges mehr an energie verdient, als das publikum an diesem abend übrig hatte.

erstere brachten eine gehörige menge zornpotential zum klang und entwickelten zudem eine interessante bühnenpräsenz; sie wirkten ein wenig wie ein paar kumpels, die direkt von der schicht auf die bühne gegangen sind, um mal kräftig dampf abzulassen. entsprechend quittierte der sänger die unbeirrte standfestigkeit  des publikums mit den worten: „das ist ja richtig arbeit hier.“

letztere sind durchweg überzeugungskräftige hardcoretäter – spielfreudig, energiegeladen, klangmächtig. das macht einiges an freude & sehr neugierig auf mehr.

und dann waren die herren von akani an der reihe:

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die beherrschen ihr handwerk ohne jeden zweifel und lieferten sehr lässig ein angenehm rohes brett. der gesang näher am hardcore, die instrumente immer wieder in den metal abdriftend; da habe ich persönlich keine beschwerden vorzubringen. gern wieder. dann vielleicht ohne den bleiernen schatten der montagsmüdigkeit im saal. aber sonst jederzeit.

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