konzert : polar / 17.03.2017 / cassiopeia, berlin

besuch aus guildford ! juhu. polar bedeuten nämlich ein erfreuliches musikversprechen in form druckvollen ohrendampfes. da kann der freitagabend kommen.

polar 01

die musikalische reisegemeinschaft wurde an diesem abend ergänzt durch giants, empires fade & my only. auf grund der üblichen freitagströdelei stolperte ich allerdings erst in den saal, als my only schon zur hälfte fertig waren. zu den beiden anderen bands kann ich also nix sagen. my only waren kraftvoll und mit freude an der sache unterwegs, begegneten aber leider einem noch etwas zurückhaltendem publikum. zudem hatte der sänger erkennbar frustriert mit seinem mikro zu kämpfen, das unter gelegentlichen aussetzern zu leiden schien. ich würde die band live jedenfalls empfehlen. sie machen spaß.

dann gab´s einen kleinen bühnenumbau, eine laufrunde zu merchandisestand und bar & dann gab`s polar:

polar 05

gab`s polar? ja. die jungs stiegen auf die bühne, legten direkt mit „blood for blood“ los und waren sichtlich hoch motiviert. alles hätte schön und knallig sein können. aber da war doch was … ja, es gab polar. doch für die techniker des abends gab es zuerst die große leuchtende arschkarte. der sound war im ganzen unschön arrangiert & das mikro des sängers war unter aller sau: durchgängig nicht laut genug, nicht klar genug & streckenweise einfach aus. null. nix. das ist scheiße, leute. weil: man geht auf konzerte, um musik zu HÖREN. überraschung !

offenbar führte trotz einiger versuche & mehrfachen anmahnungen durch die musiker kein weg in eine sinnvolle verbesserung. ebenso offenbar allerdings ließen sich weder das publikum die laune, noch die musiker den spielwillen vergiften: das eine band unter so widrigen umständen trotzdem ein wirklich überzeugendes brett legen kann, verdient größten respekt. die jungs sind wirklich mit aller kraft nach vorn gegangen und haben ihr bestes gegeben. vielen dank dafür & jederzeit an anderer stelle und unter besseren bedingungen erneut. denn wenn man hardcore mag, der sich von punk und rock inspirieren läßt, dann sind polar eine wirkliche empfehlung. ohne vernünftiges mikro ist allerdings auch der beste hardcore nur mühsam auf eine bühne zu bringen.

polar 08

am ende jedoch soll und darf nicht die erinnerung an die wermutstropfen stehen. denn dafür hatte die band einfach zu viel herzblut dabei. am ende war es trotz allem ein ziemlich cooler abend.

polar 02

polar 03

polar 04

polar 06

polar 07

 

spread the word

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s